Gesundheitsrisiko Übergewicht

Fettleibigkeit nimmt bedrohlich zu

Trotz wachsender Ernährungsbewußtheit der Bevölkerung, hat heute bereits jedes dritte Schulkind Übergewicht! Die Folgen falscher Ernährungsgewohnheiten lassen sich auch mit Verbrauchsstatistiken belegen. So hat in den letzten Jahrzehnten der Verbrauch von Nahrungsenergie pro Kopf um 15% zugenommen, der Gesamtfettverbrauch um 26%, der Zuckerverbrauch um 20% und der Alkoholverbrauch um ca. 15%. Beste Vorraussetzungen also für die Adipositas, wie die Fettsucht im Jargon der Mediziner heißt.

Nach Erkenntnissen, die nun auch in den betreffenden Ebenen der EU-Kommissionen umgesetzt werden, erhöhen Übergewicht und Fettleibigkeit beträchtlich das Risiko für folgende Erkrankungen:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen;
  • Bluthochdruck;
  • Typ-2-Diabetes;
  • Schlaganfall;
  • bestimmten Krebsarten;
  • Erkrankungen des Bewegungsapparats;
  • psychischen Störungen.

Diese Risiken ließen sich jedoch durch eine gesunde Lebensweise verringern, vor allem durch eine gesunde Ernährung. Wenn allgemeine, durch den Lebensstil bedingte Risikofaktoren eliminiert werden könnten, wären schätzungsweise 80 % der Herzkrankheiten, Schlaganfälle und Typ-2-Diabetes-Fälle sowie 40 % der Krebserkrankungen vermeidbar.

Email-Kurs: Das übergewichtige Kind

Im Rahem der gesundheitlichen Aufklärungsarbeit plant die GfN einen kostenlosen Email-Kurs zum Thema Übergewicht. Anmedlungen können hier vorgenommen werden.